Beschreibung
Das Porzellanwerk Annaburg als Industriekosmos für Fotografen
Das Porzellanwerk Annaburg ist einer der spannendsten Orte für uns von Fototouren Berlin, wenn du industrielle Architektur, Lost-Places-Atmosphäre und authentische Industriegeschichte liebst. Nur wenige Stunden von Berlin entfernt, bietet das ehemalige Werk heute eine einzigartige Kulisse für Industriefotografie, Architekturaufnahmen und detailreiche Motive – perfekt für ambitionierte Fotografen.
Wo früher feinstes Porzellan, Steingut und kunsthandwerkliche Plastiken gefertigt wurden, erlebst du heute eine faszinierende Zeitkapsel: Viele Räume wirken, als wären sie erst vor kurzem verlassen worden. In Laboren stehen noch Reagenzgläser, in Büros verstauben Aktenordner und persönliche Gegenstände, und in den Produktionshallen dominieren massive Brennöfen und historische Maschinen. Selbst eine alte Kegelbahn unter dem Dach ist noch erhalten und vermittelt den Charme vergangener Jahrzehnte.

Das Porzellanwerk Annaburg – Industriekulisse mit Geschichte
Von Ochsenkraft zur Hightech-Keramik
1874 – Der Beginn des Werks
Mit der Inbetriebnahme der ersten kohlebetriebenen Rundöfen startet die Geschichte des Porzellanwerks Annaburg. Viele Maschinen laufen noch mit Ochsenkraft, doch in den folgenden 25 Jahren wird kontinuierlich modernisiert – das Werk entwickelt sich zu einem industriellen Vorzeigebetrieb.
Ende des 19. Jahrhunderts – Wachstum und Anschluss
Bereits Mitte der 1890er-Jahre arbeiten rund 500 Beschäftigte in 12 Öfen. Produziert werden Steingutgeschirr, Kunsttöpfereien und hochwertige Plastiken. 1896 erhält das Werk einen direkten Gleisanschluss zur Preußischen Staatsbahn – ein wichtiger Schritt für Export und Logistik.
Frühes bis mittleres 20. Jahrhundert – Krise und Neubeginn
Trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten bleibt der Standort lange stabil. Nach dem Tod des Eigentümers Hans Untucht 1945 wird die traditionsreiche Steingut AG abgewickelt und wenige Jahre später in Volkseigentum überführt.
1966–1989 – Erfolg in der DDR
Mit einem modernen Tunnelofen und der Umstellung auf Hartkeramik und Halbporzellan erlebt das Porzellanwerk Annaburg einen erneuten Aufschwung. Das beliebte Sintolangeschirr wird in viele Länder exportiert, die Belegschaft wächst auf über 500 Mitarbeitende.
1992–2015 – Privatisierung und Innovation
Ein westdeutscher Investor führt die Porzellanproduktion über zwei Jahrzehnte fort. Das Sortiment wird erweitert, u. a. um den innovativen Werkstoff „Cordoflam“. Steigende Energie- und Arbeitskosten sowie sinkende Nachfrage führen 2015 schließlich zur endgültigen Einstellung der Produktion.
Seit 2019 – Vom „weißen Gold“ zum „Elektronengold“
Ein neuer Eigentümer gestaltet das Areal um: Die Dächer des Werks werden zum Solarkraftwerk, es entsteht „Elektronengold“ statt Porzellan. Parallel gibt es Pläne für ein modernes Stadtquartier mit Wohn-, Kultur- und Sportflächen. Für Fototouren aus Berlin bedeutet das: ein spannendes, sich wandelndes Industriegelände mit historischer Substanz.

Warum das Porzellanwerk Annaburg ideal aus Sicht von Fototouren Berlin ist
Die Fototour durch das Porzellanwerk Annaburg führt dich über ein weitläufiges Industriegelände mit Gebäuden aus nahezu allen Epochen der Unternehmensgeschichte. Für Fototouren Berlin bietet dieser Standort:
- Großzügige Fertigungshallen mit spektakulären Lichtstimmungen
- Architektur aus verschiedenen Jahrzehnten – vom 19. Jahrhundert bis zur DDR-Zeit
- Atmosphäre eines Lost Place, aber mit klar erkennbarer Geschichte

Besondere Fotomotive im Porzellanwerk Annaburg
Für deine Kamera besonders spannend sind:
- historische Rund- und Tunnelöfen
- Gussformen und Druckvorlagen für Porzellanbemalungen
- Laborräume mit Originalausstattung
- Bürobereiche mit persönlichen Gegenständen ehemaliger Mitarbeiter
- weitläufige Lagerhallen voller Relikte
- eine nostalgische Kegelbahn mit vollständigem Zubehör
Jede Tür kann ein neues Motiv eröffnen – ideal, wenn du deine Fototouren-Berlin-Tour mit maximaler Motivvielfalt verbinden möchtest.

Licht und Technik: Foto-Tipps für das Porzellanwerk Annaburg
Auch wenn viele Fenster faszinierende Lichtsituationen schaffen, sind zahlreiche Bereiche stark abgedunkelt. Das macht das Porzellanwerk Annaburg perfekt für Fotografen, die Licht bewusst einsetzen wollen.
Empfehlungen für deine Fototour:
- Stativ – unverzichtbar für Langzeitbelichtungen in dunklen Räumen
- Hohe ISO-Einstellungen – je nach Kamera und Bildlook
- Zusätzliche Lichtquellen – z. B. kleine LED-Gadgets oder Taschenlampen für gezielte Lichtakzente
Bei sonnigem Wetter kannst du hervorragend mit Gegenlicht arbeiten, da es Fenster und Glasfronten in den Gebäuden der Fabrik gibt. So entstehen kraftvolle, kontrastreiche Bilder mit sichtbarem Staub, Strukturen und Konturen.

Dein Mehrwert: maximale Motivauswahl & starke Bildergebnisse
Das Porzellanwerk Annaburg ist für uns von Fototouren Berlin ein außergewöhnlicher Spot:
- Authentische Industriegeschichte statt beliebiger Fotokulisse
- Enorme Motivvielfalt – von Totalen der Hallen bis zu kleinen Porzellandetails
- Ständig wechselnde Lichtstimmungen für kreative Bildideen
Nimm dir Zeit, bewege dich langsam durch die Gebäude und lass die Geschichte dieses Industriekosmos auf dich wirken. Wer sich für Architektur, Technik, Industriehistorie und außergewöhnliche Motive begeistert, findet hier einen Ort, der in Deutschland kaum eine Entsprechung hat.

FAQ zum Porzellanwerk Annaburg und Fototouren aus Berlin
Was ist das Porzellanwerk Annaburg?
Das Porzellanwerk Annaburg ist ein ehemaliger Industriestandort, an dem über viele Jahrzehnte Steingut, Porzellan und Keramikprodukte hergestellt wurden. Heute ist das Gelände stillgelegt und bietet eine beeindruckende Kulisse für Industriefotografie und Fototouren.
Warum eignet sich das Porzellanwerk Annaburg besonders für unsere Fototouren Berlin-Fans?
Das Porzellanwerk Annaburg ist gut erreichbar und bietet eine besondere Atmosphäre: verlassene Hallen, historische Maschinen, alte Büros und eine authentische Industriearchitektur. Für Fotografen ist es damit ein idealer Tagesausflug für intensive Fototouren.
Ist das Porzellanwerk Annaburg ein Lost Place?
Das Areal hat deutliche Lost-Place-Qualitäten: Viele Bereiche wirken verlassen, es gibt Patina, Verfall und Spuren der Zeit. Gleichzeitig handelt es sich um ein Privatgelände mit Plänen für zukünftige Nutzung. Deshalb sollte das Betreten immer nur im Rahmen einer Genehmigung oder einer organisierten Fototour erfolgen.
Welche Ausrüstung wird für eine Fototour im Porzellanwerk Annaburg empfohlen?
Empfehlenswert sind:
- Kamera mit Wechselobjektiven (Weitwinkel und Normalbrennweite)
- Stativ für Langzeitbelichtungen
- Ersatzakkus und Speicherkarten
- kleine LEDs oder Taschenlampe
- robuste Schuhe und passende Kleidung
- gute Laune und Neugier 😉
So bist du für unterschiedlichste Lichtsituationen im Werk optimal gerüstet.
Für wen sind Fototouren im Porzellanwerk Annaburg besonders geeignet?
Die Fototouren richten sich an:
- Liebhaber von Industriefotografie
- Architektur- und Lost-Place-Fans
- Fotografen, die neue Motive suchen
- Fotogruppen und Workshops, die einen außergewöhnlichen Ort nutzen möchten
- Entdecker, die gern einen Blick in die Vergangenheit werfen
Warum sollte ich das Porzellanwerk Annaburg nicht einfach alleine besuchen?
Da es sich um ein Privatgelände handelt, ist ein eigenständiges, unerlaubtes Betreten nicht gestattet. Es ist bewacht und jedes Eindringen ist Hausfriedensbruch. Empfehlenswert ist die Teilnahme an einer organisierten Fototour. So bist du rechtlich auf der sicheren Seite und kannst dich voll auf deine Bilder konzentrieren. Außerdem – hast Du mit Fototouren Berlin immer Profi-Fotografen an der Hand, die dich mit Motivtipps versorgen, dich coachen können und einfach für gute Stimmung sorgen.
Wie lange sollte ich für eine Fototour im Porzellanwerk Annaburg einplanen?
Für eine entspannte Fototour lohnt sich in der Regel ein halber Tag mit ausreichend Ruhe. So hast du genügend Zeit, die verschiedenen Gebäude, Hallen und Details zu erkunden, unterschiedliche Lichtstimmungen mitzunehmen und ohne Stress zu fotografieren.
Eignen sich Fototouren im Porzellanwerk Annaburg auch für Einsteiger?
Ja. Auch wenn der Ort sehr motivreich ist, können gerade Einsteiger viel lernen: bewusster Umgang mit Licht, Arbeiten mit Stativ, Wahl von Perspektiven und Bildaufbau in komplexen Räumen. Fortgeschrittene Fotografen finden gleichzeitig genug Möglichkeiten für anspruchsvolle Serien und Projekte.
Der Fotokurs auf einen Blick
- Die Fototour findet von ca. 11:00 bis 16:00/17:00 Uhr statt
- Lost Place
- Einmalige Fotomotive
- Alte Brennkammern und langgezogene Ofenstrecken aus vergangenen Produktionszeiten
• Formen, Schablonen und Werkvorlagen, mit denen einst filigrane Porzellanmuster entstanden
• Forschungstrakte, in denen noch die ursprünglichen Geräte und Instrumente stehen
• Verwaltungsräume, in denen private Erinnerungsstücke der früheren Belegschaft zurückblieben
• Riesige Depots, gefüllt mit zurückgelassenen Arbeitsmaterialien und Fundstücken
• Eine retro Kegelbahn, die mitsamt Kugeln und Pins vollständig erhalten ist - Liegt in Annaburg, südlich von Berlin bei der Lutherstadt Wittenberg
- Alte Brennkammern und langgezogene Ofenstrecken aus vergangenen Produktionszeiten
Bitte unbedingt Folgendes beachten!
- Es handelt sich um einen Lost Place, der entsprechende Gefahren aufweist
- Keine Gegenstände der Einrichtung oder der Gebäude dürfen mitgenommen werden, das ist Diebstahl und wird zur Anzeige gebracht
- Es ist kameraüberwacht
- Motive und Gegebenheiten können sich immer mal ändern
- Abgesperrte Bereiche dürfen nicht betreten werden
- Fototouren Berlin kann keine Haftung übernehmen
- Während der Fototouren erfolgt das Betreten des Geländes und der Gebäude auf eigene Gefahr des Teilnehmers. Bei Verletzungen, Unfällen usw. übernimmt Fototouren Berlin und der Betreiber keine Haftung.
Das Betreten des Geländes und der Gebäude ist außerhalb der genehmigten Fototouren ausdrücklich untersagt und verboten! Das Gelände wird bewacht.
Änderungen und Anpassungen vorbehalten!
Mindestteilnehmerzahl: 10 Teilnehmer
Auf diese Leistung können keine Rabatte / Ermäßigungsgutscheine über 10 Euro (Flyer) angerechnet oder eingelöst werden. Regulär zu kaufende Gutscheine im Wert von 50€, 89€ oder 119€ können selbstverständlich genutzt werden. Mögliche Differenzen können auch vor Ort in bar entrichtet werden (falls der Gutschein weniger Wert besitzt als die Leistung kostet). Höherwertige Gutscheine können zwar genutzt werden, die monetäre Differenz verfällt und kann weder ausgezahlt noch übertragen werden.
Fotos: © Peggy Flöter





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